"Tut gut" - Tips

 

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Hier stelle ich immer wieder kleine Geschichten oder Ideen ein, die gut tun. Sei es im Job oder

auch einfach im Leben.

 

 

1.

Wussten Sie, dass Älterwerden nichts für Feiglinge ist?

Also, seit ich älter bin, weiß ich es nicht nur  - ich fühle es, ich rieche es, ich schmecke es, ich höre es, und ich sehe es.

Und ich kann nicht einmal sagen, was davon am wenigsten schlimm ist. 

Klar gibt es das in jeder Altersklasse, dass man sich nicht gerne selbst anschaut. Im Spiegel beispielsweise.

Vorm Spiegel begutachten wir uns, ein Spiegel ist wie ein Gesichts- und Körper-TÜV.

Da wird gelächelt, das Haupthaar wird gezupft, gegebenenfalls das Makeup kontrolliert oder der Lippenstift erneuert. Hängt etwas zwischen den Zähnen? Im schlimmsten Fall gehört man den Ungeschminkten an, die in ihrer Jugend mit ihrer Natürlichkeit bei sich punkten konnten und nie gelernt haben, ihre Ungereimtheiten aus dem Gesicht unter diversen Schichten aus Cremes und Farben zu tünchen.

Im Zeitalter des Jugendwahns ist Natürlichkeit nur so bis zum zweiundzwanzigsten Lebensjahr erbaulich, danach wird es anstrengend für das eigene Selbstbewusstsein, trotz aller Falten, Beulen, Hänger und anderer Ausreißer selbstsicher in den Spiegel zu schauen und ein entschlossenes: "Ich liebe mich so wie ich bin" zu rufen. Oder auch nur zu denken.

Aber ich habe ein tolles Mittel entdeckt, in Würde älter zu werden und auch weiterhin ohne Aufbesserungsmittel auszukommen:

Ich meide Spiegel, wo immer es möglich ist. Manchmal schaue ich wirklich nur morgens hinein, bevor ich das Haus verlasse.

Und das Spiegelmeiden lässt mich mich echt häufig besser fühlen, schöner, jünger.

Also, geht doch, oder?!

 

2.

"Dass man keine Ahnung hatte, merkt man erst, wenn man welche hat!"

Herrlich am Älterwerden ist in der Tat die Entdeckung der eigenen Weisheit, die mit den buckeligen Lebensjahren über einen kommt. Finde ich jedenfalls.

Und dass man sich selbst prima kennt. Sich selbst gegenüber lügt man sich nichts mehr in die Tasche.

Anderen gegenüber schwindelt man sich natürlich weiter durch den Alltag.

Aber sich selbst kennt man so genau, dass man manchmal Angst hat, durchsichtig zu sein.

Und dann ist man jedes Mal froh, wenn es doch wieder nicht so ist und Andere denken, man wäre so wie man sich anstrengt zu sein.

Versteht Ihr das ...?